Peter Knapp GmbH Berlin-Coaching, Mediation, Verhandlungstraining und Konfliktmanagement


Peter Knapp

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Ich schreibe auf diesem Blog in regelmäßigen Abständen Beiträge zu den Themen Verhandlung, Coaching, Mediation und Führung.

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Coachen

Frisöre und Coaches

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Coaching ist eine junge Profession und ist auf dem Weg, zu einer anerkannten Berufsgruppe zu werden.

Dr. Wolfgang Loos, einer der Begründer des Coachings in Deutschland, zieht in einem Vortrag auf dem 4. Berliner Coachingtag das Beispiel der Frisöre heran, um die Muster der Positionierung einer Berufsgruppe deutlich zu machen. Die Vergleiche sind nach Wolfgang Loos offensichtlich. Namhafte Frisöre (Udo Walz etc.) wie namhafte Coaches firmieren unter ihrem eigenen Namen, während Frisöre des Mittelfeldes Namen wie „Hair-Lounge" oder „Haarstudio" kreieren. Auch die Filialbildung ist bei Frisören wie Coaches ähnlich. Es gibt schon Coaching-Institute, die an mehreren Orten präsent sind.

Die Kernbotschaft von Wolfgang Loos war, dass Coaches sich professionell inszenieren müssen und die Folgen dieser Inszenierung bedenken sollten. Jeder Coach trägt auch eine Inszenierungsverantwortung für die Profession. Das gibt er allen Coaches zu bedenken, wenn sie an der eigenen Positionierung durch Namen, Homepage oder Produktnamen nachdenken.

Was unternehmen Coaches um ihre Inszenierung zu zeigen, fragt Wolfgang Loos. Die Frisöre machen Schaufrisieren. Wie machen sich Coaches sichtbar?

Die Coaching-Verbände vergleicht Wolfgang Loos mit den Zünften des Handwerks. Bei mehr als 20 Coaching-Verbänden zeigt sich deutlich der Unterschied zu den Frisören, die durch eine Zunft vertreten sind. Auch hier könnte ein Konsolidierungsprozess für die Profession Coaching Klarheit und Identität schaffen.

Dies sind nur einige Vergleiche, die Wolfgang Loos in seiner Gegenüberstellung von Coaches und Frisören benennt, um deutlich zu machen, dass Coaching zu einer Profession geworden ist. Deren Mitglieder und Interessenvertretungen sollten sich Gedanken machen,wie sie sich schlüssig und vorteilhaft inszenieren.

 

„Coaching wird salonfähig“

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So titelt das Handelsblatt am Freitag, den 18.3.2011 in seiner Ausgabe (S. 58/59). Nicht nur Spitzenmanager lassen sich in unterschiedlichen Situationen durch Coaches unterstützen. Der Leiter der internationalen Geschäftsentwicklung einer Krankenversicherung wird zitiert: „Es gibt ja keine spezielle Führungskräfteausbildung." Coaches sind für Manager „versierte Gesprächspartner". Und sie werden immer wieder zu Rate gezogen, wenn Handlungs- oder Gesprächsbedarf besteht.

 

„Coaching ist das beliebteste Format"

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Das berichtet die Zeitung managerSeminare in ihrer Oktober-Ausgabe als Ergebnis ihrer Umfrage „Trainingsmethoden 2010". 360 Weiterbildner haben sich an der Umfrage beteiligt. Ein Drittel der Befragten gaben an, bei ihrer Arbeit Coaching anzuwenden. Jeder zweite setzt es „häufig" ein. In der Umfrage von 2008 war Coaching noch auf dem fünften Platz. Damit bestätigt auch die Umfrage von managerSeminare die zunehmende positive Bedeutung von Coaching. Damals war Supervision an erster Stelle.

An zweiter Stelle kommt das Rollenspiel als Simulation von Führungssituationen. Lernen findet zunehmend als „Sich-Ausprobieren" statt. Bemerkenswert und auffallend ist der 5. Platz für die Gewaltfreie Kommunikation. Sie ist auch um 6 Plätze im Ranking hochgeklettert. ManagerSeminare erklären den 5. Platz der Gewaltfreien Kommunikation mit einer Zunahme von Konflikten. Gewaltfreie Kommunikation wird oft in Konfliktsituationen eingesetzt. Erstaunlich erscheint mir auch der Platz für NLP-Methoden.

Hier noch mal im Einzelnen die Top 10 der Methoden:

  1. Coaching
  2. Simulationen
  3. Action Learning
  4. Problembasiertes Lernen
  5. Gewaltfreie Kommunikation
  6. Storytelling
  7. Supervision
  8. Collaborative Learning
  9. Großgruppenübungen
  10. NLP-Methoden

 

Quelle: managerSeminare Oktober 2010, S.5

   

Coaching bei Konflikten

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Das Konfliktcoaching - die Arbeit an Konflikten „unter vier Augen“ - hat unterschiedliche Anlässe: Konflikte zwischen Mitarbeitern/innen, zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/in, Konflikte im Team. Ziele eines Konfliktcoachings können sein, Distanz zum Konfliktgeschehen zu bekommen, die eigenen Anteile an der Konfliktsituation herauszuarbeiten und/oder konkret Verhalten und Strategien in der Konfliktsituation mit dem Coach zu erarbeiten. Dabei wird Konflikt als eine persönliche Einschränkung im Wünschen, Wollen, Denken und Fühlen durch das Verhalten einer anderen Person verstanden. Die Konfliktkonstellationen für Konfliktcoachings können sehr unterschiedlich sein.