Mediationsausbildung Hamburg
Ausbildung "Mediation in Unternehmen und Organisationen"
Berufsbegleitende Zusatzausbildung „Mediation in Unternehmen und Organisationen“ nach den Standards des Bundesverbandes Mediation (BM)
(200 Stunden: 180 Stunden Kurs und 20 Stunden externe Supervision)
nächste Ausbildung „Mediation in Unternehmen“ in Hamburg
Oktober 2010 bis Oktober 2011
Mediation in Unternehmen und Organisationen
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag, besonders in Zeiten steigenden Konkurrenz- und Effizienzdrucks. Konflikte sollten dort bearbeitet und gelöst werden, wo sie entstehen: in Teams, zwischen Mitarbeitern/innen, in oder zwischen Abteilungen oder zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat. Dabei kann externe Unterstützung hilfreich sein. Stattdessen werden häufig kostspielige Verfahren gewählt, die zu Disziplinarverfahren, Versetzung oder Entlassung führen.
Mediation als ein Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung bietet hier eine Alternative. Sie zielt darauf, ressourcenschonend die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern/innen wieder herzustellen und die beteiligten Personen darin zu unterstützen, pragmatische Vereinbarungen zu erarbeiten und umzusetzen.
Informationsmaterial zur Mediationsausbildung zum Download:
- Termine und Inhalte der Ausbildung (PDF-Datei)
- Leistungen der Ausbildung (PDF-Datei)
- FAQ zur Mediationsausbildung (PDF-Datei)
Ziele und Zielgruppe
Ziele der Ausbildung
- Methoden- und Anwendungssicherheit in der Mediation
- Erlernen von Kommunikationstechniken und Konfliktmanagementmethoden
- Verständnis für die Besonderheit der Mediation in Unternehmen und Organisationen
- Erwerb von Verhandlungskompetenz
Zielgruppe
Die Ausbildung richtet sich an alle Berufsgruppen, die in Unternehmen und Organisationen mit Konflikten zu tun haben bzw. ihre Vermittlungskompetenz in Konflikten ausbauen wollen, insbesondere an:
- Fach- und Führungskräfte
- Team- und Projektleiter/innen
- Verantwortliche für Personal- und Organisationsentwicklung
- Coaches, Trainer/innen und Berater/innen
- alle Personen, die lernen wollen, effizienter und "wohltuender" mit Konflikten und schwierigen Situationen umzugehen
Teilnahmevoraussetzungen
Wünschenswert sind berufliche Erfahrungen in Unternehmen und Organisationen sowie die Bereitschaft, sich mit Konflikten auseinander zu setzen.
Ausbildungskonzept
1. Modul: Grundlagen der Mediation und Konflikttheorie
22.-24.10.2010 - 3 Tage
- Konfliktursachen, Konfliktarten, Konfliktdefinition, Konfliktdiagnose
- Verortung der Mediation unter anderen Methoden der Konfliktbearbeitung
- Eskalation von Konflikten
- Ablauf und Regeln eines Mediationsgesprächs
- Phasenmodell der Mediation
- Die Rolle des Mediators/der Mediatorin
- Auftragsklärung in der Mediation - Kontraktgespräch/e
- Besonderheiten der Phase 1
2. Modul: Systemisches Denken in der Mediation
3.-5.12.2010 – 3 Tage
- Konfliktparteien als soziale Systeme
- Ziel- und Lösungsorientierung systemischen Denkens
- Systemischer Ansatz in der Konfliktdiagnose
- Zirkuläres Denken in Wechselwirkungen
- Systemische Fragetechniken
3. Modul: Kommunikation in der Mediation
14.-16.01.2011 – 3 Tage
- Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
- Kommunikationsbesonderheiten in der Mediation
- Umgang mit Emotionen und Bedürfnissen in der Konfliktbearbeitung
- Persönliches Konfliktverhalten – blinde Konfliktflecken
- Konfliktdarstellung durch die Konfliktparteien
- Besonderheiten der Phase 2/3
4. Modul: Mediation von hocheskalierten Konflikten und Umgang mit starken Gefühlen
18.+19.02.2011 – 2 Tage
- Modell der Klärungshilfe nach Christoph Thomann
- Doppeln, vertiefen und dialogisieren als Methoden
- Das Zwiebelschalenmodell
5. Modul: Co-Mediation und Besonderheiten der Mediation im Unternehmen
1.+2.04.2011 – 2 Tage
- Methodenrepertoire der Co-Mediation
- Methode Gemischtes Doppel und Reflecting Team
- Methode Metaphernbrücke nach Ed Watzke
- Kriterien für die Auswahl des Co-Mediators/der Co-Mediatorin
- Besonderheiten der Mediation im Unternehmen
- Mobbing und Mediation
- Üben mit Videofeedback
- Zwischenauswertung der Ausbildung
- Feedback und weitere Lernschritte
6. Modul: Sachgerechte Verhandlung nach dem Harvard Konzept und Mediation
20.-22.05.2011 – 3 Tage
- Sieben Kategorien des Sachgerechten Verhandelns
- Verhandlungsführung als Problemlösungsmethode
- Vier Grundprinzipien des Harvard Konzepts
- Verhandlungskompetenz des Mediators/der Mediatorin in Phase 4
- Verhandlungsbegleitung der Konfliktparteien
- Verhandlung und Mediation: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
7. Modul: Recht in der Mediation und Besonderheiten der Mediation in Unternehmen
17.+18.06.2011 – 2 Tage
- Rechtliche Besonderheiten der Mediation in Unternehmen (RA als Referentin)
- Besonderheiten der Mediation in Organisationen
- Konfliktmanagement in Unternehmen
- Interne und externe Mediatoren – Vor- und Nachteile
- Umgang mit Macht und Hierarchie in der Mediation
8. Modul: Mediation in Teams und Gruppen
12.-14.08.2011 – 3 Tage
- Entwicklungsphasen von Teams
- Besonderheiten von Konflikten in Teams
- Das Worldwork-Modell von Max Schupbach
- Das David-Kantor-Modell
- Methoden: Soziometrische Techniken, Fish-Bowl 1+2
9. Modul: Interkulturelle Mediation
16.-18.09.2011 – 3 Tage
- Kulturalisierungspraktiken in der Mediation
- Mediation im interkulturellen Kontext
- Tipps für interkulturelle Mediation
- Kultursensible Mediation
- Umgang mit Unternehmenskulturen
10. Modul: Schwierige Situationen in der Mediation und Abschlussmodul
21.-23.10.2011 – 3 Tage
Arbeitsformen
- Arbeit mit Fallbeispielen und Analyse
- Diskussion und kollegiale Beratung
- Interaktive Gruppenübungen
- Theorie-Inputs
- Videofeedback
Leistungen der Ausbildung
- Praxisbeispiele, Reflexion, Analyse von Fallbeispielen, Austausch, inhaltliche Kurzvorträge
- Videofeedback in der Mediator/innenrolle
- Potentialförderung durch Intervision (Teilnehmer/innen bilden begleitend Lerngruppe) und Coaching
- Begleitung und Coaching des ersten Mediationsfalles
- Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
- Begleitung durch inhaltliche Fachgespräche (kostenlose 2-stündige öffentliche Veranstaltungen)
- Jeweils aktuelle Ausgaben des „Spektrum der Mediation“ - Zeitschrift des Bundesverbandes Mediation
- Zertifikat nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V.
- Schlussgespräch – Feedback und Orientierungshilfe
Intervision und Supervision
Intervision
Die Teilnehmer/innen arbeiten begleitend zu der Ausbildung in Intervisionsgruppen. Intervision ist eine Art kollegiale Beratung, die der Vertiefung und Festigung des Lernstoffs und der wechselseitigen Unterstützung dient.
Supervision
In den 180 Stunden Kurs sind 10 Stunden Supervision enthalten.
Termine und Kosten
Termine
- 22.-24.10.2010
- 3.-5.12.2010
- 14.-16.01.2011
- 18.-19.02.2011
- 01.-02.04.2011
- 20.-22.05.2011
- 17.-18.06.2011
- 12.-14.08.2011
- 16.-18.09.2011
- 21.-23.10.2011
Umfang der Ausbildung:
- 180 Stunden Kurs in 10 Wochenendmodulen. Darin sind 10 Stunden Supervision enthalten.
- Zusätzlich gibt es mindestens 1 Intervisionstreffen zwischen den Modulen.
- Unser zusätzliches Angebot: 2 Stunden Coaching für jede/n Teilnehmer/in.
Zeiten der Seminare
- Freitag und Samstag 9:30 bis 17:30 Uhr
- Sonntag 9:30 bis 14:30 Uhr
- Vier der zehn Module sind zweitägig und finden nur Freitag und Samstag statt.
Preis
- Selbstzahler: 4400 Euro Gesamtpreis (MwSt. fällt keine an)
- auch zahlbar in 10 Raten à 440 Euro
- Firmenzahler: 5900 Euro Gesamtpreis (MwSt. fällt keine an)
- auch zahlbar in 10 Raten à 590 Euro
Anerkennung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation
- Die Ausbildung entspricht den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V. (BM).
- Die Absolventen/innen des Kurses können mit zusätzlich vier dokumentierten Mediationsfällen und weiteren 20 Stunden Supervision sowie insgesamt 20 Stunden Intervision den Antrag auf Anerkennung als Mediator/in BM stellen.
- Mehr Informationen zu den Anerkennungsrichtlinien gibt es auf der Website des BM
Anerkennung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation (BMWA)
Die Ausbildung entspricht den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation in Wirtschaft und Arbeit e.V. (BMWA). Nähere Informationen gibt es auf der Website des BMWA.
Qualitätssicherung
- Die Inhalte der Ausbildung entsprechen den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V.
- Lehrgangsleiter und Referentinnen sind anerkannt als Mediator/innen (BM ® ) und als Ausbilder/innen (BM ® )
- Praktiker und Praktikerinnen mit umfassender Erfahrung in Mediation in Organisationen und Unternehmen
- Als Trainer, Coach und Mediator/innen erfahren in der Vermittlung von Inhalten
Trainer/innen
Anerkannte Ausbilder/in des Bundesverbandes Mediation e.V.
Eine Ausbildung der peter knapp gmbh in Kooperation mit Sabine Ketels und
Teilnehmerfeedback
"Mediation in Theorie und Praxis - vollumfänglich vereint: Peter Knapp und sein Team schaffen es, den Teilnehmern wichtiges Wissen rund um die Mediation und deren Grundlagen zu vermitteln und dieses gleichzeitig für die praktische Anwendung umzusetzen. Die Erkenntnisse aus der Ausbildung und das Erlernen mediativer Methoden bilden eine wichtigen Bausteiln zur Ausübung meiner Tätigkeit als innerbetrieblicher Berater.
Die Professionalität der Ausbildung, die Fähigkeit, den Teilnehmern das Thema "Mediation in Unternehmen" anspruchsvoll und gleichzeitig in der gebotenen Lockerheit zu vermitteln und die spürbare Hingabe zum Thema Mediation selbst, begeistern mich!"
- Jorge Lopez, Vattenfall, Juli 2010 -
"Sehr gute Trainer, sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Da macht das Lernen am Wochenende richtig Spaß!
Diese Ausbildung ist für jedes Berufsfeld Gold wert, in dem Kommunikation gefragt ist. Als politische Referentin profitiere ich nahezu täglich von den Inhalten dieser Ausbildung. Absolut empfehlenswert!"
- Tanja E., Referentin
"Die Mediationsausbildung bei Peter Knapp hat mein Leben bereichert. Die Gesprächsführung mit Mitarbeitern und Kunden kann ich Heute substanzieller gestalten. Schon während der Ausbildung konnte ich meine Verkaufsziele übererfüllen."
- Vertriebsleiter, Dezember 2009 -
- Marcus Uhlich, Vattenfall, September 2008 -
„Peter Knapp ist der erste Ausbilder, den ich kennengelernt habe, dem es gelingt gar nicht erste eine Kluft zwischen Lernenden und Lehrendem enstehen zu lassen. Das hat viel mit seinem Konzept zu tun auch andere Kollegen als Referenten in die Ausbildung zu holen. So hörten wir nicht nur von der Haltung in der Mediation, wir erlebten sie auch. Hier wird nicht nur von Offenheit gesprochen. Hier ist alles, was dazu gehört, Respekt, Aufmerksamkeit, menschliche Wärme (im Fachjargon Wertschätzung und Anerkennung) einfach da. Natürlich weiß er genau was er tut und wovon er spricht, fachlich meine ich, das beweisen seine Erfolge.“
- Valeska von Knobloch-Droste, Diplom-Psychologin, Coach, Qualitätsmanagerin für Weiterbildung im Verbraucherschutz -
"Ich teile Euch das mit, weil wir ein echtes Glück gehabt haben mit Peter Knapp. Die Ausbildung scheint mir sehr gut fundiert, sehr genau gewesen zu sein."
- Hanja van Dyck, ehemals Bayer Schering Pharma, berichtet in einer Email an ihre Ausbildungskolleg/innen über Ihre Erfolgserlebnisse in Sachen Mediation -
„Peter Knapp hat mich durch sein umfassendes Fachwissen beeindruckt. Indem er verschiedene theoretische Grundlagen vorgestellt und miteinander verknüpft hat, habe ich ein sehr breites Spektrum an Wissen rund um Mediation und Konflikte sowie die Haltung des Mediators erfahren können. Gastdozenten zu Themen wie Recht in der Mediation und Mediation in Teams und Gruppen haben das Gesamtbild für mich abgerundet. So war es möglich, auch andere Herangehensweisen an Mediation kennen zu lernen. Was mich aber vor allem von Peter Knapp als Ausbilder und Mediator überzeugt hat, ist seine einfühlsame wertschätzende Art; nicht nur sein Wissen sondern auch seine Erfahrungen als Mediator weiterzuvermitteln. Deshalb empfehle ich ihn auch weiter. Es geht eben nicht nur darum, was Mediation theoretisch bedeutet sondern vor allem darum, wie man Mediation praktisch lebt.“
- Elisabeth Heckel, Dipl.-Bankbetriebswirtin und cand. Dipl.-Psychologin, Unternehmensberaterin und Dozentin -
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