Mediationsausbildung Hamburg
Ausbildung "Mediation in Unternehmen und Organisationen"
Berufsbegleitende Zusatzausbildung „Mediation in Unternehmen und Organisationen“ nach den Standards des Bundesverbandes Mediation (BM)
(200 Stunden: 180 Stunden Kurs und 20 Stunden externe Supervision)
Nächste Ausbildung „Mediation in Unternehmen“ in Hamburg
Mai 2012 bis Mai 2013
Mediation in Unternehmen und Organisationen
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag, besonders in Zeiten steigenden Konkurrenz- und Effizienzdrucks. Konflikte sollten dort bearbeitet und gelöst werden, wo sie entstehen: in Teams, zwischen Mitarbeitern/innen, in oder zwischen Abteilungen oder zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat. Dabei kann externe Unterstützung hilfreich sein. Stattdessen werden häufig kostspielige Verfahren gewählt, die zu Disziplinarverfahren, Versetzung oder Entlassung führen.
Mediation als ein Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung bietet hier eine Alternative. Sie zielt darauf, ressourcenschonend die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern/innen wieder herzustellen und die beteiligten Personen darin zu unterstützen, pragmatische Vereinbarungen zu erarbeiten und umzusetzen.
Informationsmaterial zur Mediationsausbildung zum Download:
- Termine und Inhalte der Ausbildung (PDF-Datei)
- Leistungen der Ausbildung (PDF-Datei)
- FAQ zur Mediationsausbildung (PDF-Datei)
- Flyer der Ausbildung (PDF-Datei)
Nächster Infoabend
Wann: 29. Februar 2012 jeweils 18:00-19:00
Wo: Mediationszentrum Hamburg, Schlüterstraße 14, 20146 Hamburg
Für weitere Informationen oder ihre unverbindliche Anmeldung schicken Sie eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .
Sie können auch ein persönliches Gespräch zum Kennenlernen der Trainer vereinbaren.
Ziele und Zielgruppe
Ziele der Ausbildung
- Methoden- und Anwendungssicherheit in der Mediation
- Erlernen von Kommunikationstechniken und Konfliktmanagementmethoden
- Verständnis für die Besonderheit der Mediation in Unternehmen und Organisationen
- Erwerb von Verhandlungskompetenz
Zielgruppe
Die Ausbildung richtet sich an alle Berufsgruppen, die in Unternehmen und Organisationen mit Konflikten zu tun haben bzw. ihre Vermittlungskompetenz in Konflikten ausbauen wollen, insbesondere an:
- Fach- und Führungskräfte
- Team- und Projektleiter/innen
- Verantwortliche für Personal- und Organisationsentwicklung
- Coaches, Trainer/innen und Berater/innen
- alle Personen, die lernen wollen, effizienter und "wohltuender" mit Konflikten und schwierigen Situationen umzugehen
Teilnahmevoraussetzungen
Wünschenswert sind berufliche Erfahrungen in Unternehmen und Organisationen sowie die Bereitschaft, sich mit Konflikten auseinander zu setzen.
Ausbildungskonzept
1. Modul: Grundlagen der Mediation und Konflikttheorie
4.-6.5.2012 - 3 Tage
- Konfliktursachen, Konfliktarten, Konfliktdefinition, Konfliktdiagnose
- Verortung der Mediation unter anderen Methoden der Konfliktbearbeitung
- Eskalation von Konflikten
- Ablauf und Regeln eines Mediationsgesprächs
- Phasenmodell der Mediation
- Die Rolle des Mediators/der Mediatorin
- Auftragsklärung in der Mediation - Kontraktgespräch/e
- Besonderheiten der Phase 1
2. Modul: Kommunikation in der Mediation
15.-17.6.2012 – 3 Tage
- Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
- Kommunikationsbesonderheiten in der Mediation
- Umgang mit Emotionen und Bedürfnissen in der Konfliktbearbeitung
- Persönliches Konfliktverhalten – blinde Konfliktflecken
- Konfliktdarstellung durch die Konfliktparteien
- Besonderheiten der Phase 2/3
3. Modul: Systemisches Denken in der Mediation
24.-26.8.2012 – 3 Tage
- Konfliktparteien als soziale Systeme
- Ziel- und Lösungsorientierung systemischen Denkens
- Systemischer Ansatz in der Konfliktdiagnose
- Zirkuläres Denken in Wechselwirkungen
- Systemische Fragetechniken
4. Modul: Co-Mediation –Üben, Üben, Üben
21.+22.09.2012 – 2 Tage
- Methodenrepertoire der Co-Mediation
- Methode Gemischtes Doppel und Reflecting Team
- Methode Metaphernbrücke nach Ed Watzke
- Kriterien für die Auswahl des Co-Mediators
- Sequenzen und ganzen Mediationszyklus üben
- Videofeedback
- Zwischenauswertung der Ausbildung
- Feedback und weitere Lernschritte
5. Modul: Mediation hocheskalierter Konflikte und Umgang mit starken Gefühlen – dasModell der Klärungshilfe
26.+27.10.2012 – 2 Tage
- Modell der Klärungshilfe
- Doppeln, vertiefen und dialogisieren als Methoden der Klärungshilfe
- Das Zwiebelschalenmodell
- Besondere Anforderungen für das Mediationssetting bei hocheskalierten Konflikten
- Zwischenauswertung und Marketing für Mediatoren I
6. Modul: Sachgerechte Verhandlung und Mediation
23.-25.11.2012 – 3 Tage
- Sieben Kategorien des Sachgerechten Verhandelns
- Verhandlungsführung als Problemlösungsmethode
- Vier Grundprinzipien des Harvard Konzepts
- Verhandlungskompetenz des Mediators/der Mediatorin in Phase 4
- Verhandlungsbegleitung der Konfliktparteien
- Verhandlung und Mediation: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
7. Modul: Recht in der Mediation und Besonderheiten der Mediation in Unternehmen
11.+12.01.2013 – 2 Tage
- Rechtliche Besonderheiten der Mediation in Unternehmen (RA als Referentin)
- Besonderheiten der Mediation in Organisationen
- Konfliktmanagement in Unternehmen
- Interne und externe Mediatoren – Vor- und Nachteile
- Umgang mit Macht und Hierarchie in der Mediation
8. Modul: Mediation in Teams und Gruppen
22.-24.02.2013 – 3 Tage
- Entwicklungsphasen von Teams
- Besonderheiten von Konflikten in Teams
- Das Worldwork-Modell von Max Schupbach
- Das David-Kantor-Modell
- Methoden: Soziometrische Techniken, Fish-Bowl 1+2
9. Modul: Interkulturelle Mediation
12.-14.04.2013 – 3 Tage
- Kulturalisierungspraktiken in der Mediation
- Mediation im interkulturellen Kontext
- Tipps für interkulturelle Mediation
- Kultursensible Mediation
- Umgang mit Unternehmenskulturen
10. Modul: Schwierige Situationen in der Mediation und Abschlussmodul
24.-26.05.2013 – 3 Tage
Arbeitsformen
- Arbeit mit Fallbeispielen und Analyse
- Diskussion und kollegiale Beratung
- Interaktive Gruppenübungen
- Theorie-Inputs
- Videofeedback
Leistungen der Ausbildung
- Praxisbeispiele, Reflexion, Analyse von Fallbeispielen, Austausch, inhaltliche Kurzvorträge
- Videofeedback in der Mediator/innenrolle
- Potentialförderung durch Intervision (Teilnehmer/innen bilden begleitend Lerngruppe) und Coaching
- Begleitung und Coaching des ersten Mediationsfalles
- Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
- Begleitung durch inhaltliche Fachgespräche (kostenlose 2-stündige öffentliche Veranstaltungen)
- Jeweils aktuelle Ausgaben des „Spektrum der Mediation“ - Zeitschrift des Bundesverbandes Mediation
- Zertifikat nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V.
- Schlussgespräch – Feedback und Orientierungshilfe
Intervision und Supervision
Intervision
Die Teilnehmer/innen arbeiten begleitend zu der Ausbildung in Intervisionsgruppen. Intervision ist eine Art kollegiale Beratung, die der Vertiefung und Festigung des Lernstoffs und der wechselseitigen Unterstützung dient.
Supervision
In den 180 Stunden Kurs sind 10 Stunden Supervision enthalten.
Termine und Kosten
Termine
- 4.-6.5.2012 - 3 Tage
- 15.-17.6.2012 – 3 Tage
- 24.-26.8.2012 – 3 Tage
- 21.+22.09.2012 – 2 Tage
- 26.+27.10.2012 – 2 Tage
- 23.-25.11.2012 – 3 Tage
- 11.+12.01.2013 – 2 Tage
- 22.-24.02.2013 – 3 Tage
- 12.-14.04.2013 – 3 Tage
- 24.-26.05.2013 – 3 Tage
Umfang der Ausbildung:
- 180 Stunden Kurs in 10 Wochenendmodulen. Darin sind 10 Stunden Supervision enthalten.
- Zusätzlich gibt es mindestens 1 Intervisionstreffen zwischen den Modulen.
- Unser zusätzliches Angebot: 2 Stunden Coaching für jede/n Teilnehmer/in.
Zeiten der Seminare
- Freitag und Samstag 9:30 bis 17:30 Uhr
- Sonntag 9:30 bis 14:30 Uhr
- Vier der zehn Module sind zweitägig und finden nur Freitag und Samstag statt.
Preis
- Selbstzahler: 4400 Euro Gesamtpreis (MwSt. fällt keine an)
- auch zahlbar in 10 Raten à 440 Euro
- Firmenzahler: 5900 Euro Gesamtpreis (MwSt. fällt keine an)
- auch zahlbar in 10 Raten à 590 Euro
Ausbildungsort
Anerkennung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation
- Die Ausbildung entspricht den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V. (BM).
- Die Absolventen/innen des Kurses können mit zusätzlich vier dokumentierten Mediationsfällen und weiteren 20 Stunden Supervision sowie insgesamt 20 Stunden Intervision den Antrag auf Anerkennung als Mediator/in BM stellen.
- Mehr Informationen zu den Anerkennungsrichtlinien gibt es auf der Website des BM
Anerkennung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation (BMWA)
Die Ausbildung entspricht den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation in Wirtschaft und Arbeit e.V. (BMWA). Nähere Informationen gibt es auf der Website des BMWA.
Qualitätssicherung
- Die Inhalte der Ausbildung entsprechen den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation e.V.
- Lehrgangsleiter und Referentinnen sind anerkannt als Mediator/innen (BM ® ) und als Ausbilder/innen (BM ® )
- Praktiker und Praktikerinnen mit umfassender Erfahrung in Mediation in Organisationen und Unternehmen
- Als Trainer, Coach und Mediator/innen erfahren in der Vermittlung von Inhalten
Trainer/innen
Feedback zur Ausbildung
Mir gefällt sehr gut, dass die Mediationsausbildung bei Peter Knapp in Hamburg ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis bietet .Es werden sowohl die theoretischen Grundlagen fundiert dargestellt, als auch die praktischen Fähigkeiten durch die Bearbeitung überwiegend eigener Fälle im Rollenspiel geschult. Durch drei Referenten, die viel von ihrer langjährigen Mediationserfahrung in die Ausbildung einbringen, finde ich die verschiedenen Ansätze innerhalb der Mediation sehr gut repräsentiert.Die offene und herzliche Atmosphäre innerhalb der Gruppe bietet mir einen vertrauten Rahmen, um nicht nur Inhalte und Kompetenzen, sondern gemeinsam eine Grundhaltung zu erleben und zu erlernen, die ein hohes Maß an persönlicher Weiterentwicklung bewirkt. Ich freue mich immer sehr auf ein Wiedersehen mit den „Mitlernenden“ und Referenten in den schönen Räumlichkeiten in Hamburg.
- Management Assistant
Hoch waren meine Erwartungen an die Mediationsausbildung und das Dreiergespann um Peter Knapp. Sie wurden mehr als erfüllt: Strukturiertes Erfassen und Erlernen mediativer Elemente, deren spielerische und kreative Umsetzung in intensiv konzentrierter und lebendig fröhlicher Atmosphäre sowie die Schulung der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit führen nicht nur zu einem professionellen Umgang mit Mediation, sondern auch zu einer unerwartet hohen Bereicherung des eigenen Lebens. Die Ausbildung mit und um Peter Knapp, Sabine Ketels und Tilman Metzger ist gelebte Kommunikation par excellence.
- Rechtsanwältin
Nach genau der Hälfte der Ausbildung bin ich ganz angetan von der Mischung aus kompakt vermittelter Theorie und den intensiven Übungssequenzen (Rollenspielen...).Ich habe schon so viel gelernt und es hat dabei so viel Spaß gemacht - ich freue mich sehr auf die nächsten Module!
- Ärztin


