Marketing für Mediatoren- Workshop beim BM Kongresses



Für angehende und auch etablierte Mediatoren stellt sich immer wieder die Frage, wie man sich als Mediator im Markt positioniert und wie man Konfliktfälle akquiriert. Dieser Frage bin ich gemeinsam mit der Marketingspezialistin Petra Diebitz in einem Workshop nachgegangen, den wir am dritten Tag des Kongresses mit dem Schwerpunkt „Zukunft der Mediation" durchgeführt haben.
Wir sind mit der Hypothese gestartet, dass für die meisten Mediatoren das Thema Marketing eher negativ besetzt ist.
Wenn von Marketing die Rede ist, denken viele an Werbung, Kommunikation, Akquise und Verkaufen. Uns ging es darum, gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern ein Verständnis von Marketing zu entwickeln als eine strukturierte Vorgehensweise, die es im ersten Schritt jedem ermöglicht, seine Fähigkeiten, Kompetenzen und Alleinstellungsmerkmale zu identifizieren und zu bewerten. Das ist die elementare Vorraussetzung für die Entwicklung einer eigenen individuellen Marketing Strategie.
"Wulff als Mediator"



„Wulff sieht sich weiter nur als Mediator" - so titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf der ersten Seite am 16. September 2010. Am gleichen Tag eröffnet der Bundesverband Mediation e.V. (BM) in Berlin seinen Kongress zum 18jährigen Bestehen unter der Überschrift „Streitkultur 2010".
Und auch Harald Schmidt erklärte in seiner Sendung am Abend, was eine Mediation ist.
Sich als Mediator zu bezeichnen, soll Wulfs vermittelnde, nicht aktive Rolle bei dem Streit zwischen der Bundesbank und Thilo Sarrazin betonen. Entsprechend lautet auch die Pressemitteilung des Staatssekretärs Hagebölling:
„Das Bundespräsidialamt hat eine Rolle als Mediator wahrgenommen. Dazu gehörte, dass beide Seiten angehört wurden und Zeit und Gelegenheit hatten, Lösungsansätze zu beraten. Die zwischen der Bundesbank und Herrn Dr. Sarrazin erzielte Einigung spiegelt den Willen beider Verhandlungspartner wider. Diese haben miteinander Vertraulichkeit vereinbart."
Und ein Sprecher der Bundesbank sagte am Mittwoch: „Die Deutsche Bundesbank hat mit Thilo Sarrazin eine einvernehmliche Lösung gefunden und der Vorstand hat diese einstimmig gebilligt. Die Deutsche Bundesbank dankt dem Bundespräsidialamt für seine Vermittlung im Vorfeld dieser Regelung."