Peter Knapp GmbH Berlin-Coaching, Mediation, Verhandlungstraining und Konfliktmanagement


Peter Knapp

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Ich schreibe auf diesem Blog in regelmäßigen Abständen Beiträge zu den Themen Verhandlung, Coaching, Mediation und Führung.

Sie können zu den Beiträgen gern Kommentare hinterlassen oder mich persönlich Kontaktieren.

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Verhandeln

Zum Umgang mit Emotionen in Verhandlungen

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Emotionen gelangen zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Ob im Management oder in anderen Bereichen, das Thema Emotionen ist mehr und mehr diskutiert. Verena Kast, schweizerische Psychoanalytikerin und seit über 20 Jahren spezialisiert auf das Thema „Emotionen", berichtete auf dem 5. Berliner Mediationstag 2011 (www.berliner-mediationstag.de), dass die St. Gallener Management Kurse das Thema Emotionen neuerdings ausführlich behandeln. Lange galt Management als eine Sphäre, in der Emotionen nichts zu suchen hatten. Auch in Verhandlungen sollten Emotionen eher nicht vorkommen.

Der Artikel vom „Umgang mit Emotionen in Verhandlungen - Teil I" in der Zeitschrift für Konfliktmanagement Heft 2/2011 erörtert das Thema der Emotionen in Verhandlungen. Tatsächlich galt Verhandeln lange als rationale Tätigkeit. Das bekannte „Harvard Konzept" betont „principled negotiation" - kriterienbasiertes und faktenorientiertes Verhandeln - als erfolgversprechend.

In deutscher Übersetzung lautet der Untertitel des Harvard Konzepts „Sachgerechte Verhandlung". Eines der vier Prinzipien des Harvard Konzepts lautet, die Person von der Sache zu trennen - „to seperate the people from the problem". Auch dieses Prinzip wurde in Kombination mit „Sachgerechter Verhandlung" häufig so interpretiert, dass es in Verhandlungen wichtig ist, sich auf das Problem zu konzentrieren und die Person und die Emotionen außen vor zu lassen. Die Autoren des Harvard Konzepts empfehlen, beide - die Person und die Sache - zu beachten, aber eben getrennt voneinander. Roger Fisher, der Hauptautor des Harvard Konzepts, hat fast 20 Jahre nach Erscheinen des „Harvard Konzepts" ein Buch zu dem Thema Emotionen veröffentlicht: „Beyond the reason" (2005). Darin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Berücksichtigung von Emotionen wichtig ist, um erfolgreich zu verhandeln. Durch den bewussten und direkten Umgang mit den eigenen Emotionen und denen der anderen Verhandlungsparteien können Konflikte vermieden werden. Auch können durch die Berücksichtigung von Emotionen schneller die „Brennpunkte" der Verhandlung erkannt werden.

 

William Ury: The walk from "no" to "yes" (Video)

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Ein Mann im mittleren Osten vererbt seinen drei Söhnen 17 Kamele.

Der erste Sohn soll die Hälfte der Kamele erhalten, der zweite Sohn ein Drittel und der dritte Sohn ein Neuntel. Damit stehen die Söhne vor einem Problem...

 

Peter F. Drucker zu "Fragen stellen statt Antworten geben"

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„Die häufigste Fehlerursache im Management ist die Suche nach der richtigen Antwort statt nach der richtigen Frage." (Peter F. Drucker)

Peter F. Drucker soll behauptet haben, dass seine größte Stärke als Berater seine Ignoranz und seine Fragen waren. Die richtigen Fragen zur richtigen Zeit in der richtigen Form an die richtige Person zu stellen (und die Antwort richtig einzuschätzen), ist eine Kernkompetenz von Beratern.

Folgende Fragen können helfen, den Zusammenhang, in dem ein Problem besteht, besser zu verstehen, die Probleme gemeinsam mit dem Mandanten besser zu analysieren oder gemeinsam mit dem Kunden Lösungen zu entwickeln. Beim Fragenstellen ist für den Berater wichtig zu entscheiden, wie viel er auf das Problem und wie schnell er auf eine Lösung hin orientiert.

   

Verhandlungstricks III

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Verhandlungen

Im letzten Teil der „Verhandlungstricks“-Beiträge werde ich nun noch weitere Tricks beschreiben, die angewandt werden, um einem günstigeren Ausgang der Verhandlung zu erreichen. Ich werde zeigen, wie Sie mit solchen Situationen umgehen können.

 

 

 

 

Verhandlungstricks II

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Oft werden bestimmte Tricks angewandt, um den Verhandlungspartner zu verunsichern und das Ergebnis der Verhandlung zu eigenen Gunsten ausgehen zu lassen.

Wie in dem Blogbeitrag „Verhandlungstricks I“ angekündigt, werden hier einige weitere Tricks des Verhandelns besprochen.

   

Verhandlungstricks I

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Tatsächlich wird oft Verhandlungskompetenz mit dem Einsatz von Tricks gleichgesetzt.

Ein Teilnehmer eines Verhandlungstrainings fragte zu Beginn: „Lernen wir in den nächsten Tag Tricks, die unser Direktor mit den Gewerkschaften angewendet hat? Er schenkte ihnen Schnaps ein und sich selbst Wasser.“ Generell gilt, dass der Einsatz von Tricks sich nur auf Kosten des Verhandlungspartners auszahlt. Dies ist riskant und für langfristige Verhandlungsbeziehung absolut schädlich.

 

Effizient verhandeln im Arbeitsalltag am Beispiel

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In der Arbeitswelt wird täglich verhandelt. Jede Kommunikation zwischen Mitarbeitern/innen oder zwischen Führungskraft und Mitarbeitern/innen, die eine Differenz zum Inhalt hat, ist eine Verhandlungssituation.
Zum Beispiel die Situation, dass der Mitarbeiter Urlaub nehmen möchte, obwohl die Firma gerade einen Großauftrag bearbeiten muss und der Krankenstand sehr hoch ist. Die Führungskraft macht im Gespräch klar, dass Sie ein Nein zu dem Urlaubswunsch des Mitarbeiters hat. „Getting to yes“ – wie erlange ich als Mitarbeiter/in das Ja meiner Führungskraft wäre die Verhandlungsaufgabe für den Mitarbeiter? Für die Führungskraft könnte die Frage lauten: Wie kann der Großauftrag erledigt werden und der Mitarbeiter trotz Urlaubswunsch daran mitwirken?
Selbstverständlich kann die Führungskraft ohne jede Verhandlung Nein sagen und das Gespräch ist beendet. Die Frage nach dem Urlaub und dem Großauftrag zu verhandeln bedeutet, dass beide Seiten offen bleiben, gemeinsam eine Lösung zu finden. Und dies mit dem Ziel tun, dass es für beide Seiten einen zufriedenstellenden Ausgang geben kann.